Sie befinden sich aktuell in den Das Höhlenblog Blog-Archiven für den folgenden Tag 16.01.2007.
- Allgemein (1)
- Einseiltechnik (1)
- Fledermäuse (1)
- Fotografie (3)
- Geologie (7)
- Höhlenschutz (1)
- Höhlensuche (7)
- Höhlentouren (33)
- Karst (2)
- Literatur (2)
- Schwäbische Alb (3)
- Technik (3)
- Thailand (2)
- Veranstaltungen (4)
- Vermessung (3)
- 24.01.2012: "Karstquelle" und "Ponor" im Dogger
- 25.09.2011: Richtig abhängen
- 09.07.2011: Hacken im Karst
- 09.08.2010: Datensammeln am Scheuelberg
- 27.06.2010: Alte Kartoffeln
- 01.05.2010: Wildschweinereien und Loch im Wald
- 19.03.2010: Wo mal wieder die Welt gerettet wurde
- 19.03.2010: Tham Wat Suwan Khua
- 02.08.2009: Auf der Pirsch
- 28.06.2009: Sondage
Speleologie
- Januar 2012
- September 2011
- Juli 2011
- August 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- März 2010
- August 2009
- Juni 2009
- April 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Archive für 16.01.2007
Immer wieder Sonntags…
16.01.2007 von roger.
…erwacht das Entdecker- und Forscherfieber! Am vorgestrigen Sonntag Nachmittag steuerten Irene und ich den Teußen- und Falkenberg bei Essingen an, wo Irene zuvor bei einem Spaziergang eine höhlenverdächtige Stelle ausfindig gemacht hatte. Die Ortsbesichtigung ergab, dass wir uns wahrscheinlich nicht zuviel von dem Objekt versprechen dürfen, es aber im Sommer genauer begutachtet werden muss. Wir nutzten unsere Präsenz vor Ort, um einen Steilhang und einen Felsriegel nach Höhlen abzusuchen, was leider zu keinem positiven Ergebnis führte. Mit ein paar Fotos und den GPS-Koordinaten im Kasten, traten wir die Weiterfahrt zu unserem nächsten Ziel an.
Bei Oberkochen befassten wir uns damit, den Eingang der Brunnenhöhle zu lokalisieren für eine Aktion in der warmen Jahreszeit. Dieses Vorhaben gelang auf Anhieb, was auch darauf zurückzuführen ist, dass seit dem Sommer der Hang rabiat bis aufs Unterholz gerodet worden ist. Der kleine Felsen mit dem Eingang ist daher nicht mehr zu übersehen. Ich bestimmte die Koordinaten und kurze Zeit später saßen wir wieder im Auto.
Der letzte Halt war an der Schreiberhöhle, wo wir uns das Resultat der Sanierungsarbeiten anschauten, über die in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Heidenheim berichtet worden ist. Über dem Eingangsschacht steht jetzt eine Art Käfig aus Beton und wuchtigen, vollverzinkten Stahlrohren. In solch eine Konstruktion könnte man wahrscheinlich Säbelzahntiger, King Kong oder das Monster von Loch Ness einsperren - da hat sich jemand bei der Ausgabe von Steuergeldern nicht lumpen lassen! Ich behaupte, dass das alte Gitter auch gereicht hätte, um die Fledermäuse vor ungebetenen Besuchern im Winter zu schützen und Unfälle unerfahrener Höhlengeher zu vermeiden. Diskreter in die Landschaft eingefügt hat sich der alte Verschluss allemal. Noch ein paar Fotos im Lichte der untergehenden Sonne und die Tour nahm ihr Ende.
Geschrieben in Höhlentouren | Drucken | Keine Kommentare »