- Allgemein (1)
- Einseiltechnik (1)
- Fledermäuse (1)
- Fotografie (3)
- Geologie (7)
- Höhlenschutz (1)
- Höhlensuche (7)
- Höhlentouren (33)
- Karst (2)
- Literatur (2)
- Schwäbische Alb (3)
- Technik (3)
- Thailand (2)
- Veranstaltungen (4)
- Vermessung (3)
- 24.01.2012: "Karstquelle" und "Ponor" im Dogger
- 25.09.2011: Richtig abhängen
- 09.07.2011: Hacken im Karst
- 09.08.2010: Datensammeln am Scheuelberg
- 27.06.2010: Alte Kartoffeln
- 01.05.2010: Wildschweinereien und Loch im Wald
- 19.03.2010: Wo mal wieder die Welt gerettet wurde
- 19.03.2010: Tham Wat Suwan Khua
- 02.08.2009: Auf der Pirsch
- 28.06.2009: Sondage
Speleologie
- Januar 2012
- September 2011
- Juli 2011
- August 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- März 2010
- August 2009
- Juni 2009
- April 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Schlupf am Scheuelberg
Bei prächtigstem Herbstwetter stiegen Irene und ich am Vormittag den Scheuelberg hinauf, um einer der wenigen noch nicht vermessenen Höhlen auf die Pelle zu rücken. Ziel war die Schlupfhöhle unter der Jakobshöhle.
Bei der Einfahrt stellte ich fest, dass der gerade mal 20 cm hohe Eingang zweifellos in den letzten 20 Jahren kleiner geworden sein musste. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass mein Hintern beim Robben an der Decke streifte. Zum Glück wird es innen gleich etwas höher, so dass man den Kopf so weit vom Boden abheben kann, dass man nicht mehr den staubtrockenen Humus einatmen musste. Ja, es war sogar möglich, das liebevoll “S’Kischdle” genannte Transportbehältnis für die Fotoausrüstung zu öffnen und die Umgebung abzulichten.
Nach der flachen, jedoch breiten Eingangskammer, galt es, sich nun auf der Seite liegend um eine Kurve herum durch ein Schlüssellochprofil zu zwängen. Ging ganz gut und erfreulicherweise wurde der Gang etwas größer, als ich es in Erinnerung hatte. Es geht noch ein Stück weit schräg aufwärts, dann knickt der Gang nach links ab. Noch ca. drei Meter weiter wurde der Spaß zu eng. Das Ende der Höhle war erreicht.
Wir krabbelten wieder hinaus und tauschten die Fotoausrüstung gegen das Vermessungsmaterial. Die Vermessung auf engstem Raum war auch noch ganz lustig, doch schließlich war das Werk gebracht und der Hohlraum zeichnerisch zu Papier gebracht.
Draußen konnte es eine Familie mit kleinen Kindern gar nicht fassen, dass wir in dieses enge Loch gekrabbelt waren!