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Bei den Fledermäusen
Am Vormittag wanderte ich bei frostigem, aber sonnigen Wetter auf den …berg hinauf. Ich wollte einfach nur nach dem Rechten sehen. Es sah beeindruckend aus, wie der scharfe Wind die Wolken über den Rücken des …bergs drückte.
Bald war ich bei der …höhle angelangt. Ich zückte die Lampe und drang in das im Vergleich zur Kälte draußen geradezu schwül-warme Erdinnere ein. Mein Blick fiel schnell auf eine schlafende Fledermaus. Innerhalb von wenigen Minuten fand ich drei Große Mausohren und zwei Zwergfledermäuse. Zwei der Mausohren schliefen dicht aneinander geschmiegt. Alle fünf Tiere hielten sich im hinteren Drittel der Höhle auf.
Ich zog mich nach diesen Beobachtungen schnell und leise zurück, um den Winterschlaf der Gerechten nicht zu stören. Die Daten werde ich an die Kollegen von der Arge Rosenstein übergeben, die sie wiederum zusammen mit den eigenen Erhebungen an die Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz weiterleiten werden.
Ich ging weiter zur …höhle, die ich auch zuerst auf Fledermäuse kontrollierte. Hier fand ich keine Flattermänner, so dass ich mich etwas länger aufhalten konnte. Ich machte eine Reihe von Fotos, weil das Licht, das durch den Eingang einfiel, interessante Muster an die Wände im Innern zauberte.
20.01.2008 bei 00:31
“Ich ging weiter zur …höhle, die ich auch zuerst auf Fledermäuse kontrollierte. Hier fand ich keine Flattermänner, so dass ich mich etwas länger aufhalten konnte.”
Ein Trugschluß… Vorsicht, nur weil wir die Fledermäuße nicht sehen, heißt es nicht, dass keine da sind. Erst letztes Jahr gab es wohl eindrucksvolle Studien mit Messungen der Ein- und Ausflüge der FM. Die Anzahl überstieg die der gezählten Mäuse um ein vielfaches. Bei all den Spalten, Nischen etc. können wir gar nicht alle finden!
Also auch bei einem Nichtfund in der Schutzzeit immer möglichst schnell wieder raus aus der Höhle…
20.01.2008 bei 12:46
Der Einwand bezüglich der teilweise sehr gut versteckten Fledermäuse ist berechtigt. Deshalb mache ich solche Aktionen gerne im Alleingang, um die Störung der Tiere durch Geräusche, Licht und Körperwärme auf ein Minimum zu reduzieren.