Archiv der Kategorie Höhlentouren

Hacken im Karst

Auf dem …berg gibt es die …höhle. Deren schachtartig nach unten führender Eingang wurde ursprünglich mit einem aufgesägten Mülleimer gesichert. Leider beschädigte der Gebirgsdruck diesen im Lauf der Jahre und es war auch nicht möglich, ihn abzuschließen. In der Folge wurde die Höhle von allzu sorglosen Personen befahren und zunehmend verschmutzt. Die Kameraden von der Arge Rosenstein beschafften bei den Behörden die Genehmigung, um den Eingang besser zu sichern und zu verschließen. Den Rest des Eintrags lesen »

Datensammeln am Scheuelberg

Nach Feierabend flitzte ich noch schnell auf den Scheuelberg und sammelte mit dem GPS die Koordinaten einiger Höhlen am Nordhang ein. Außerdem dokumentierte ich die Eingänge und ihre Umgebung mit der Kamera. Guter Ausgleich an der frischen Luft nach einem Tag vor dem Computerbildschirm.

Alte Kartoffeln

Am Sonntag kurz nach 11 Uhr macht sich das aus Irene, Markus und mir bestehende Rollkommando auf den Weg nach Heidenheim, wo ein paar Höhlen auf ihre Befahrung warten. Die während der Anreise in gigantischen Massen anzutreffenden Radfahrer lassen Diskussionen ausbrechen, ob die Vollkaskoversicherung oder die Haftpflicht wohl zahlt, wenn beim Überholen “zufällig” die Beifahrertür aufgeht. Wir kommen zu keinem Ergebnis und die Abschussliste enthält bei der Ankunft am Parkplatz zwischen Heidenheim und Nattheim keine Einträge. Den Rest des Eintrags lesen »

Wildschweinereien und Loch im Wald

Ein Spaziergang am Maifeiertag führte mich ins reich bewaldete Nirgendwo zwischen Essingen und Oberkochen. Von einer auf der Karte verzeichneten Doline, der “Borzelgrube”, vertrieb mich ein Rudel Wildschweine, von denen eines ärgerlich grunzend auf mich zu galoppierte, dann aber doch ins Gestrüpp abbog. Ein paar hundert Meter von diesem “Wildwechsel” entfernt, kam ich an folgenden Loch am Wegesrand vorbei:

Borzelloch

Der Schacht hört auf den Namen “Borzelloch”.  Es geht schätzungsweise 3 m abwärts und am Boden scheint ein sehr enger Schluf in Richtung Osten (vom Weg weg) weiter zu führen.

Wo mal wieder die Welt gerettet wurde

Nach der Tham Wat Suwan Khua lasse ich mich zu einem Pier an der Bucht von Phang Nga fahren. Meine gute Laune wird jäh getrübt, als es heißt, Schwimmwesten abgreifen und anlegen. Ich spüre, wie das Blut meine äußere Hautschicht verlässt. Als ich im Longtail Boat sitze und sehe, dass das Holz am Bug sich im Zustand der munteren Kompostierung befindet, habe ich das Gefühl, dass nur noch meine Kernorgane durchblutet werden. Hey, ich bin kein Buddhist! Für mich ist nach dem ersten Level Game Over! Ein paar Minuten später habe ich mich daran gewöhnt und genieße es nun, wie das schlanke Holzboot, getrieben von einem höllisch lärmenden LKW-Motor, mit einem ordentlichen Zacken zwischen den Mangroven hindurch schießt. Den Rest des Eintrags lesen »

Tham Wat Suwan Khua

Wen dieser Titel an ein asiatisches Gericht aus dem Wok erinnert, liegt nicht ganz falsch: “Asiatisch” stimmt immerhin! “Tham” bedeutet auf Thai “Höhle” und “Wat” ist das Wort für “Tempel”. Somit ist schon gesagt, um was es hier geht. Wir haben es mit einer Höhle zu tun, die als buddhistisches Heiligtum dient. Reiseführer, die es nicht ganz so politisch korrekt nehmen, bezeichnen die Anlage auch als “Monkey Temple”, weil es rund um die Höhle von zahmen Affen wimmelt.
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Es wird spannend…

Nach der Grabung im April, fand in der Höhle bei Schelklingen eine Aktion ohne meine Mitwirkung statt, bei der nach jahrelangem Lehmschippen plötzlich eine stark wetterführende Spalte angeschnitten wurde. Mit der Spannung auf dem Siedepunkt, organisierte Martina eine neue Grabung, bei der die Öffnung erweitert und dem Neuland auf die Pelle gerückt werden sollte. Den Rest des Eintrags lesen »

Maulwürfe im Karst

Am schönen Sonntag kurz vor zehn Uhr traf ich mich in der Nähe von Schelklingen mit den Kameradinnen und Kameraden vom Höhlenverein Blaubeuren. Dort sollte im Rahmen einer amtlich genehmigten Grabungsaktion einer reizvollen Höhle Neuland abgetrotzt werden. Den Rest des Eintrags lesen »

Seilfahrt in Saddams Biowaffenküche

Bodenfrost statt Bröckelfrust: Die seit Tagen anhaltende Kälte lässt bei uns die Hoffnung keimen, dass der lockere, zum Nachbruch neigende Boden rund um das Mundloch des Fronholzschachts fest gefroren und auch mit weihnachtsgemästeten Höfos belastbar ist.

Um 13 Uhr lade ich Irene ins Auto und eine halbe Stunde später sind wir im gottverlassenen Niemandsland der östlichsten Ostalb angelangt. Den Rest des Eintrags lesen »

Höhlendepression

Um Zehn sind Irene und ich unterwegs zu der Höhle, die wir auf einen Hinweis von Rudi vor vier Wochen bei Weiler (wieder-) gefunden haben. Obwohl von vorne herein klar ist, dass sich dieser Hohlraum nicht zu einer riesigen Entdeckung auswachsen wird, haben wir die Hoffnung, dass er uns zu einer neuen Katasternummer auf Blatt 7225 verhilft. Den Rest des Eintrags lesen »